Vom Sozialschmarotzer zum Gossenboss

Der AK kritische Asozialität setzt sich mit der Konstruktion des „Asozialen“, der historischen Verfolgung und ihrer Kontiunität bis in die Gegenwart und der Annäherung an das Phänomen der positiven Aneignung des „asozialen“ auseinander. Die hieraus entstandene Veranstaltungsreihe „Vom Sozialschmarotzer zum Gossenboss. „Asozalität“ als Konstrukt, Verfolgungsgrund und Hype“, die von April bis Juni 2016 in Hamburg stattfand, ist ein Versuch, verschiedene Aspekte des „vergessenen“ Themas anzureißen und eine Debatte hierüber anzustoßen.

In Kooperation mit: AgfJ (Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände), KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg.

4. April:  Wege aus der Unsichtbarkeit
Podiumsdiskussion über Anerkennung, Entschädigung und Repräsentanz

 

10. April: „asozial“ und „arbeitsscheu“ – Stigmatisierung und Verfolgung im Nationalsozialismus
Vortrag zur Situation von als „asozial“ Stigmatisierten im Nationalsozialismus

 

19. April:  „Asoziale“ in der DDR
Vortrag zur Kriminalisierung und Ausgrenzung als Kehrseite der sozialistischen (Arbeits)Gesellschaft

 

10. Mai: Normalisierung und Nicht-Arbeit: Hippies, Gammler und Langhaarige in den sechziger Jahren
Vortrag zu Jugendbewegungen entgegen der Nützlichkeitsideologie der frühen BRD

 

18. Mai: Obdachlosen Feindlichkeit
Vortrag zu Ausgrenzung, Feindschaft und Gewalt gegenüber Obdachlosen

 

13. Mai – 29. Mai:  Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“
Ausstellung über die Repression gegenüber wohnungsloser Menschen im Nationalsozialismus

 

27. Mai: Film: „dass das heute noch immer so ist… – Kontinuitäten der Ausgrenzung“
Dokumentarfilm über das Schicksal von Frauen, die im NS als „asozial“ verfolgt wurden und die anhaltende Stigmatisierung.

 

29. Mai: Fahrradtour – auf den Spuren des Arbeitserziehungslager Wilhelmsburg
Stadtrundfahrt mit Informationen zu Orten und historischen Ereignissen zum Arbeitserziehungslager Wilhelmsburg

 

4. Juni:  Gedenkstättenfahrt nach Ravensbrück und Uckermark
Busfahrt zur  KZ-Gedenkstätte Ravensbrück und des Gedenkort Uckermark mit Führungen vor Ort.

 

6. Juni: Je suis Asozial
Input und Diskussion zu (subkultureller) Aneignung, Slumming und Hype um Jogginghosen

 

10. Juni: Hamburger Abschaum, Gedrängel & Arbeitsscheu Reich

Konzert zum Abschluss der Veranstaltungsreihe

 

 

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2 Gedanken zu “Vom Sozialschmarotzer zum Gossenboss

  1. liebe leute:
    der s.p.u.k. ev aus erfurt plant eine veranstaltung zum thema „asozial“ und ich möchte auf diesem weg anfragen, ob ich hier richtig bin, um leute zu finden, die vorträge in anderen städten halten. die geschichte dieser kategorie und die aktuelle bedeutung wäre ein grober rahmen für das thema der veranstaltung.
    viele grüße aus erfurt!
    (eine kontakt-adresse habe ich nicht gefunden)

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    • Hallo! Vielen Dank für die Anfrage! zunächst hier der verweis auf unsere email-adresse: ak-kritische-asozialitaet@gmx.de. jenachdem, worum es genau konkret geht, könnte sich das sicher eine von uns vorstellen, bzw. können wir hinweise/tips geben, wer als referent*in in frage käme. schreib uns doch gerne nochmal eine mail, um was für eine veranstaltung es sich genau handelt, was ihr euch vorstellt und wann das ganze stattfindet. Liebe Grüße!

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